Die Reise nach Henan

Veröffentlicht: 30. August 2013 in china, Entertainment, Essen und Trinken, Familie, Kultur, reise, Reisen, Travel, Weather

Seit Mittwoch abend sind wir nun wieder im Land und das sogenannte “normale” Leben nimmt hier in den Bergen Yunnans wieder seinen Gang.

Der Kurzausflug ins Dorf des chinesischen Teils meiner Familie war wie eine mittlere Zeitreise in die Vergangenheit das es dort wirklich ausser den Bewohnern, Strassen, Wegen, Felder und Wiesen wirklich nix gibt und zum anderen das auftauchen einer Langnase noch immer fuer schnelle grosse Menschenansammlungen sorgt.Man wird begafft wie ein Affe im Zoo aber so ist das nun mal. Da ich nun schon einige mal bei der Familie meiner Frau zu Besuch war gab es im Dorf direkt nicht mehr soo grosse Menschen Auflaeufe. Sobald wir aber in das nahegelegene etwas groessere Dorf oder in eine der nahegelegenen kleineren Staedte sind ging es sofort wieder los mit dem anstarren, mit dem Finger auf mich zeigen und auch mehr oder weniger heimlich aufgenommen Handybilder von mir gab es in grossen Mengen.Nach einem Tag hat man sich auch daran gewoehnt und denkt sich nichts mehr dabei.
Natuerlich wird einem auch immer wieder sehr deutlich vor Augen gefuehrt wie gut es einem eigentlich selbst geht wenn man da so unterwegs ist und sieht unter welchen oftmals wirklich sehr schlechten und weit unter sogenanntem normalen Umstaenden die Menschen auf dem Land so vor sich hin Leben.
Das Dorf besteht zum ueberwiegenden Teil aus aelteren und alten Menschen sowie kleine Kindern die in China, dem Land der Wanderarbeiter, von den Grosseltern aufegzogen werden. Jeder der irgendwie kann ist im Land unterwegs um seinen und oftmals auch den Lebensunterhalt der Familie die noch im Dorf lebt zu finanzieren.
Waehrend der fuenf Tage die ich dort verbrachte sind wir aus verschiedenen Gruenden in die umliegenden Kleinstaedte gefahren, haben nach 48 Stunden wirklich heftigem Regen eine kleine Flut erlebt und eine sehr interesante Open Air Film Vorfuehrung mit einem Projektor auf dem sich sicher Mao damals schon Filme angeschaut hat. Alles in allem war es eine lehrreiche und auch interesante Zeit die wie immer viel zu schnell vorbei ging. Wobei ich sagen muss das , auch wenn ich mich im Kreise der chinesischen Familie sehr wohl gefuehlt habe ich doch recht froh war als ich wieder bei mir in meinem momentanen Zuhause angekommen bin und meinen normalen Tagesrythmus wieder in Angriff nehmen kann. Zu tun gibt es hier genug, wir stehen mitten in den Budget vorberreitungen inclusive unendlich vieler Meetings und im kommenden Monat werden wir hier im Hotel auch noch mal so richtig voll angreifen und versuchen den Umsatz Rekord den wir in diesem Monat erreicht haben zu uebertreffen. Spaetstens am Wochenende werde ich noch ein paar Bilder mit einigen Eindruecken meiner kurzen Reise hoch laden.

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